Ein inhaltlicher Höhepunkt war die Keynote „Die schöne Transformation“ von Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Generaldirektor des IIASA. Er zeigte eindrucksvoll, wie die Klimakrise durch Kippelemente und Overshoot unser Erdsystem destabilisieren kann – und dass frühzeitiges Handeln entscheidend ist. Gleichzeitig betonte er die Chancen, die in naturbasierten Lösungen wie dem Holzbau liegen, der Gebäude zu CO₂-Speichern machen kann.
Weitere fachliche Impulse lieferte Hubert Fechner (IEA) zu aktuellen Entwicklungen in Photovoltaik und Energiespeichern, insbesondere zu Natrium-Batterien als umweltfreundlichere und kostengünstigere Speicherlösung. Technik allein reicht jedoch nicht – auch das Verbraucherverhalten bleibt ein zentraler Hebel.
In der Podiumsdiskussion unterstrichen Dr. Herbert Greisberger (eNu) und Dr. Karin Mairitsch (KEM Thermenlinie) die Bedeutung regionaler Umsetzung und Zusammenarbeit.
Zum Abschluss eröffnete Gabriel Lang die Ausstellung „Klima & Ich“, die nach Laxenburg ab Februar auch in Traiskirchen zu sehen sein wird.
Der Abend zeigte, wie wirkungsvoll die Verbindung von Wissenschaft, Region und Bevölkerung für den Klimaschutz ist.

